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Geschichte

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Postkarte von 1909, Blick vom Alp Grüm auf den Piz Palü und den Gletscher

Bevor Alpe Palü zu einer Berghütte und einem Restaurant wurde, war sie immer eine traditionelle Alpwirtschaft, die im Sommer für die Viehhaltung genutzt wurde.
Früher weideten hier Schafherden, und es wurden auch Pferde, Schweine und Hühner gehalten, im Einklang mit dem Rhythmus des alpinen Lebens von damals.

Die Gegend mit ihren üppigen Weiden, der frischen Luft und dem reichlich vorhandenen Wasser war perfekt für das bäuerliche Leben in den Bergen.
Heute hat sich vieles verändert, doch der Alpbauer mit seiner Schafherde steigt noch immer jeden Sommer hinauf und hält eine Tradition lebendig, die zum Herzen dieses Ortes gehört.

Wasserkraftwerk Palü im Bau (1926)

Das Wasserkraftwerk Palü nahm 1927 den Betrieb auf und ist das höchstgelegene Kraftwerk im gesamten Wasserkraftsystem des Oberen Valposchiavo.

Die ursprüngliche Anlage nutzte zwei Turbinen, eine Pelton- und eine Francis-Turbine, die über eine einzige vertikale Welle miteinander verbunden waren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Pumpsystem installiert, um Wasser vom Lago di Palü zum Lago Bianco zurückzuleiten und so die Abhängigkeit von ausländischer Energie zu verringern.

Im Jahr 2013 wurde das Kraftwerk renoviert, und die Francis-Turbine wurde stillgelegt. 2017 wurde das ungenutzte Gefälle mit einer neuen Rohrleitung reaktiviert, die Palü mit dem tiefer gelegenen Kraftwerk Cavaglia verbindet.

Heute arbeiten die beiden Kraftwerke zusammen und nutzen die Energie des Wassers, das von den Bergen herabfließt, effizient.

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